Ehe der Besucher seine eventuelle Schülerschaft diskutierte, verlangte er von dem Meister Zusicherungen.
“Könnt Ihr mich lehren, was das Ziel eines Menschenlebens ist?”
“Nein.”
“Oder wenigstens seinen Sinn?”
“Nein.”
“Könnt Ihr mir das Wesen des Todes erklären und eines Lebens jenseits des Grabes?”
“Das ist mir unmöglich.”
Der Schüler ging zornig davon.
Die anderen Schüler waren betreten, weil ihr Lehrer so eine schlechte Figur machte.
Da sprach der Meister: “Was nützt es, die Essenz des Lebens zu verstehen und seinen Sinn zu begreifen, wenn ihr es nie gekostet habt. Mir ist lieber, ihr esst euren Pudding, als dass ihr darüber spekuliert.” (aus: “Quelle der Weisheit” – Anthony de Mello)





















Dazu fällt mir eine Zen-Geschichte ein:
Ein japanischer Kaiser fragte einen Zenmeister:
“Kannst Du mir sagen, was nach dem Tod kommt?”
“Nein, das kann ich nicht.”
“Warum – Du bist doch ein Zenmeister?”
“Ja – aber kein toter …”
Danke, für diese nette Geschichte. Die werde ich mir merken.