Die britische Boulevard-Presse geht von einer Trauerfeier aus, die ähnliche Dimensionen haben soll, wie einst das Begräbnis von Prinzessin Diana. Dabei ist es nicht einmal ein Staatsbegräbnis, sondern die Beisetzung von Jade Goody – dem englischen “Big-Brother”-Star. Und nach siebenjähriger Präsenz im TV, mit allem, was ihr Leben zu bieten hatte, verwundert es kaum, dass die Trauerfeier live im englischen Fernsehen zu sehen sein wird.
Die umstrittene Pop-Ikone Michael Jackson hatte sich als Teilnehmer angekündigt, schrieben die Medien. Dieser dementierte postwendet. Katie Holmes hingegen sei ausgeladen worden. Und Tod und Pietät sind, glaubt man den Stimmen der angelsächsischen Presse, noch nie so präsent auf der Insel gewesen wie im Augenblick. Wenn auch die kleinen Söhne der Verstorbenen nicht bei der Beisetzung sein werden, ist eines gewiss: Mit der Selbst-Inszenierung von Krankheit und Sterben hatte Jade Goody bereits ein Tabu gebrochen. Mit Ihrer letzten Show, der Live-Übertragung ihrer Beisetzung, bricht sie ein weiteres. Die spannende Frage dabei ist: Wie wird das die englische Gesellschaft im Umgang mit Sterben und Tod verändern?




















