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Manchmal stimmt es einfach nicht. Manchmal gibt es ganz viel, das dafür spricht, und trotzdem geht es nicht. Manchmal kostet ein Weitermachen einen viel zu hohen Preis. Manchmal verlaufen Wege nicht mehr parallel. Manchmal zerreißt es einem das Herz, und Grönemeyer (ja, der schon wieder) singt dann so was wie das hier:
Letzte Version
Wir sind im Raum, der Leben heißt,
Zweiwegetraum, getrennt verreist,
Vergiss meinen Namen, verschenk dein Gefühl.
Erfinde und erfahre mich,
Nimm mich und bewahre mich,
Lös mich auf, der Weg ist das Ziel.
Keine Tränen, keine Gewalt.
Nichts ist richtig, nichts ist falsch.
Ist leider nichts, leider nichts umsonst,
Jede Illusion hat ihren Preis,
Jeder Rausch ist nur auf Zeit.
Die letzte Version vom Paradies.
Wenn du auch dabei lügst,
Trag noch einmal den Heiligenschein,
Küss mich – und lass mich allein.
Spiel Schicksal ohne Soll und Plan,
Versprich, was du nicht halten kannst,
Setz mich zusammen, sieh was keiner sieht.
Vernichte und verschleuder mich,
Verpfusche und vergeude mich,
Schwör jeden verlogenen Eid.
Tausend Wünsche ungeträumt,
Tausend Fragmente ungereimt.
Nur ein Hauch, nur ein Hauch von nichts.
Erpress mich mit einem Platz auf deinem Thron,
Engel der Sünde, Engel der Passion.
Die letzte Version vom Paradies.
Wenn du auch dabei lügst,
Trag noch einmal den Heiligenschein,
Küss mich – und lass mich allein.
Heb mich irgendwo auf,
In irgendeiner Zelle, in deinem Kreislauf.
Denk auf deiner Zeitreise mal an mich,
Vielleicht bleibt was unterm Strich.
Vielleicht findest du mich zwischen Zeilen,
Zwischen Zeilen, irgendwo.
Die letzte Version vom Paradies,
Wenn du auch dabei lügst,
Trag noch einmal den Heiligenschein,
Küss mich – und lass mich allein.
Quelle: http://www.letzte-version.de/songbuch/bleibt-alles-anders/letzte-version/
Mächtig, bombastisch, überwältigend. Wie das Leben manchmal ist. Mehr ist nicht zu sagen.
Mehr Infos zu Herbert Grönemeyer: http://www.groenemeyer.de/home/




















