Abschied nehmen bei den Guarani (Teil 2)

"Er ist gegangen", Foto: privat

"Er ist gegangen", Foto: privat

In Teil 1 berichtete ich über das Sterben der Guarani Anfang des 20. Jahrhunderts. Hat sich seitdem, in über einhundert Jahren, etwas verändert? 

Nein. Ähnliche Haltungen stellt man noch heute fest. Die Ethnologin, Friedl Grünberg, schreibt in ihrem Buch, Rituale der Religionen, in etwa: “Viele Erfahrungen konnte ich bei den Guaranis machen. Doch die Art wie sie sterben, hat mich am meisten beeindruckt. In diesem Moment zeigte sich für mich, dass Religion für diese Ureinwohner tiefste Realität ist. Niemals habe ich einen Menschen in Agonie, also mit dem Tod kämpfend, sterben sehen. Egal welchen Alters.” 

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Ahnenforschung

Alter Mann am Laptop, © Kamil Krawczyk - Fotolia.com

Alter Mann am Laptop, © Kamil Krawczyk - Fotolia.com

Ahnenforschung (Genealogie)
Betriff: Der Name Paproth 

Fast jeder Mensch stellt sich einmal im Leben die Frage: Wo komme ich her? Wer sind meine Vorfahren? Man fängt an zu fragen und zu forschen. Doch es ist nicht so einfach, Kriege zerstörten Kirchen, Rathäuser, Museen. Ich suchte als Jugendlicher in Telefonbüchern nach meinen Namen, stellte fest, dass es in den Großstädten einige Personen mit gleichem Namen gibt. Viele sind mit ein zwei Buchstaben anders. Doch mehr war damals nicht zu erfahren. 

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Abschied nehmen bei den Guarani (Teil 1)

Bedenke wohl, die weisen Worte: alles ist nur Übergang ... , Foto: Carlosh, pixelio

Bedenke wohl, die weisen Worte: alles ist nur Übergang ... , Foto: Carlosh, pixelio

In der heutigen lateinamerikanischen Gesellschaft sind die Guarani mit anderen indigen Völkern “Minderheiten” in vier Ländern. Argentinien, Bolivien, Brasilien und Paraguay.

Die Religion ist offenbar das Element, das sie aus ihrer Kultur auswählten, um sich weiter als Guarani betrachten zu können.

Kurt U. Nimuenaju schrieb Anfang des 20. Jahrhunderts in seinem Buch: “Rituale in den Religionen”:

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Schreibwettbewerb zum Thema Abschied

Tagebuch, aboutpixel.de - © chival

Über Abschied, Tod und Trauer zu schreiben, ist für die Autoren dieses Blogs kein Problem. Das zeigen die interessanten und zum Teil sehr persönlichen Geschichten, die hier seit dem Start im April 2009 mit viel Engagement entstanden sind. Nun ruft auch das Bestattungsunternehmen Rosenkranz dazu auf, über Abschiede in all seinen Facetten zu schreiben. Déjà-vu???

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Der Staat wertschätzt und unterstützt Begleitung sterbender Angehöriger

Eine Hand spüren, die einen hält ... | Foto: Günter Lange Nieheim

Eine Hand spüren, die einen hält ... | Foto: Günter Lange Nieheim

Wer seine Arbeit ruhen lässt, um sterbende Angehörige zu begleiten, erhält finanzielle Unterstützung.

Es ist möglich, sechs Monate unbezahlten Urlaub für die Betreuung kranker Angehöriger zu nehmen. Pro Tag zahlt Vater Staat 49 Euro für die Sterbebegleitung Angehöriger.

Die finanzielle Unterstützung soll es den Familien erleichtern, sich in den letzten Wochen ganz den Sterbenden zu widmen und Heimaufenthalte zu vermeiden.

Finanzielle Unterstützung für Sterbebegleitung

Bayern etwas im Rückstand …

Pflegefall, © Gerd Altmann - pixelio.de

Pflegefall, © Gerd Altmann - pixelio.de

Beruflich als Arzt seit mehr als einem halben Jahrhundert mit dem Sterben und seinen Folgen konfrontiert, waren die Ansätze der Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben im November 1980 die ersten Schritte in Deutschland, um endlich auch den nicht durch religiöse Vorschriften und Dogmen gebundenen Menschen einen Weg zu zeigen, wie ein Andersdenkender damit umgehen konnte. Nur als Mitglied eines Feuerbestattungsvereines waren vorher andere Wege durchführbar.

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Der Tod kommt immer so überraschend

Totenmaske an Tempel in Guatemala

Totenmaske an Tempel in Guatemala

Es war heute kurz vor 12.00 Uhr, als der Anruf kam: Mama Reina Hernández Hernández in Guazacapán/Guatemala ist an ihrem schweren und schmerzhaften Krebsleiden verstorben! Die Verstorbene – Mutter von 14 Kindern – war eine herzensgute und abgeschaffte Frau von etwa 57 Jahren. Ihr Mann arbeitslos und wegen der finanziellen Sorgen zum Alkoholiker geworden. Alles lastete auf den Schultern dieser verhärmten Frau. 

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Abschied von der Heimat

Zug, © Ralf-Udo Thiele - Fotolia.com

Zug, © Ralf-Udo Thiele - Fotolia.com

Eingebettet zwischen Gülper See und der Havel liegt verträumt unser schönes kleines Dorf mit ca. 80 Einwohner. Zum Ort führt nur eine fast 10 km lange Straße mit Steinkopfpflaster. Links und rechts ragen große Bäume gen Himmel. Dahinter sind Wiesen, Felder und Sumpf. Wenn man gen Westen wollte, musste man die handgetriebene Fähre benutzen.

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Freudige Zufriedenheit ob des Todes?

Kardiogramm, © Olga Gabai - Fotolia.com

Kardiogramm, © Olga Gabai - Fotolia.com

Neulich ist mir was Unerwartetes passiert. Ich war auf einmal ganz FROH, dass meine Mutter tot ist. Sofort anschließend habe ich mich geschämt – wie kann ich froh darüber sein, dass es ist, wie es ist? Sie hätte ganz bestimmt gern noch weiter gelebt. Und ich hätte auch gern noch Zeit mit ihr verbracht. Und doch war ich zumindest einen kurzen Moment lang zufrieden damit, dass es ist, wie es ist.

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Tod auf Krk

Kroatien, © enter - Fotolia.com

Kroatien, © enter - Fotolia.com

Vor einigen Jahren machten wir – meine Frau und ich – mit einem befreundetem Ehepaar Urlaub auf der Insel Krk (Kroatien). Anreise erfolgte mit dem eigenem Auto. Gegen 15 Uhr trafen wir uns zum Kaffee auf der Hotelterrasse. Es war heiß.

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